Liebe Unterstützerinnen, liebe Unterstützer,
manche Wege im Leben ergeben sich ganz natürlich – aus Vertrauen, aus gemeinsamen Werten und aus einem geteilten Blick auf das, was wirklich zählt. Mein Name ist Michael Bahn und ich teile mir die Geschäftsführung der Diakonischen Gesellschaft Wohnen und Beraten, mit meinem Kollegen Maik Gildner.
Unser Haus gibt es schon seit über 100 Jahren und wir kümmern uns seither um arme Menschen. Manchmal passiert das in einer unserer Dienststellen, manchmal auch direkt auf der Straße. Denn viele von den Menschen die uns aufsuchen, haben kein Zuhause mehr.
So ist es bis heute unsere Aufgabe geblieben, Menschen zu helfen, die am Rande unserer Gesellschaft stehen und deswegen oft übersehen werden. In dem Hier und Jetzt hat Wohnungslosigkeit mittlerweile viele Gesichter. Ältere Menschen mit einer zu kleinen Rente, Geflüchtete oder auch Menschen mit gebrochenen Biografien sehen sich oft mit diesem Problem konfrontiert.
Unseren Ursprung haben wir einem besonderen Menschen aus Braunschweig zu verdanken. Sein Name ist Heinrich Thiele und er lebte im 19. Jahrhundert. Heinrich war Domprediger der Stadt und ein gütiger Mann mit silbernem Haar.
Zu jener Zeit veränderte sich die Welt drastisch. Die Fabriken dampften und viele Menschen zogen vom Land in die Stadt. Schnell waren die Straßen voll mit erschöpften Seelen und ohne Dach über dem Kopf. Heinrich sah das Elend und beschloss zu helfen. Er sammelte Spenden für ein Zuhause für Menschen, die sonst niemand sah. Er klopfte an Türen, verneigte sich vor Kaufleuten und sprach mit Fabrikanten. Und tatsächlich, nach viel Unterstützung aus der Braunschweiger Bürgerschaft, stand sie da: die erste Herberge zur Heimat. Kein Schloss, aber ein Ort der Wärme, der Menschen wieder ein Zuhause schenkte.
Heute möchten wir – 150 Jahre später – unsere Geschichte wiederholen: Ein neuer Ort der Wärme, der Solidarität und Teilhabe soll in Braunschweig entstehen, denn die Probleme sind immer noch groß. Auch heute finden sehr viele Menschen keine bezahlbare Wohnung. So waren in 2025 über 550 Menschen in Braunschweig offiziell wohnungslos gemeldet
(Quelle: Zentrale Beratungsstelle Niedersachsen).
Damit sich unsere Geschichte wiederholen lässt, starten wir Anfang ´26 eine Kampagne, mit vielen unterschiedlichen Aktionen. Das Motto dazu lautet: Runter von der Straße.
[1] https://www.bagw.de/de/presse/show?tx_netnews_newsview%5Baction%5D=show&tx_netnews_newsview%5Bcontroller%5D=News&tx_netnews_newsview%5Bnews%5D=388&cHash=12a28ed54f41d543eb4d7bda679ef0e8 (zuletzt eingesehen am 14.01.2026 um 16:49 Uhr).
Nach einem im April 2024 von der Bundesregierung verabschiedeten Nationalen Aktionsplan soll in Deutschland bis 2030 jeder Mensch eine eigene Wohnung haben. Dass dieser Handlungsbedarf besteht und – Wohnraum, auch in Braunschweig, dringend notwendig ist zeigen die Zahlen deutlich.
Daher wurde von der Diakonischen Gesellschaft Wohnen und Beraten das Projekt „Runter von der Straße“ ins Leben gerufen mit dem Ziel, schon jetzt dringend benötigten Wohnraum für Betroffene zu schaffen.
Das Projekt ist lokal in Braunschweig verankert und möchte dort den rapiden Anstieg der Wohnungslosigkeit durch das Hausbauprojekt lösen helfen. Ziel ist es, ein Haus auf einem Grundstück für Wohnungslose zu errichten, dass diesen langfristig ein Zuhause bietet und ihnen so hilft, wieder in der Gesellschaft anzukommen.
Schenken Sie die Möglichkeit, Leben zu verändern und lassen Sie uns gemeinsam für obdachlose Braunschweigerinnen und Braunschweiger wieder ein Zuhause schaffen.
Werden Sie Teil einer Idee, die Wurzeln schlägt.
Runter-von-der-Straße – gemeinsam können wir das schaffen! Vielleicht konnte ich Sie ja für ein wundervolles Projekt begeistern?
Sollte dem so sein, lassen Sie es mich wissen. Gerne stelle ich Ihnen unser Projekt in einem persönlichen Gespräch näher vor.
Ich freue mich von Ihnen zu hören!
Den Boden, auf dem Hoffnung wachsen kann. Ein Grundstück mit oder ohne Immobilie – vielleicht ungenutzt, vielleicht längst übersehen – das zum Grundstein für ein neues Zuhause werden kann und von der Fläche her den Bau von 20 Wohneinheiten a 35 qm² bietet.
Wichtig wäre auch:
100 Jahre Wohnungslosenhilfe im Braunschweiger Land – eine bewegte Geschichte: Von der Gründung der „Herberge zur Heimat“ im Jahr 1876 über die Herausforderungen in Weimarer Republik, Nationalsozialismus und Nachkriegszeit bis hin zur heutigen Stiftung Wohnen und Beraten.
Erfahren Sie, wie sich die Hilfe für Wohnungslose wandelte und weiterentwickelte.
Wir geben wohnungslosen Menschen eine Stimme – schön, dass du zuhörst!
Unsere erste Folge ist da – und was für ein Start! Zu Gast ist Andy, der uns in unserer besonderen Weihnachtsfolge auf eine bewegende Reise durch sein Leben mitnimmt. Offen spricht er über seine Kindheit und Jugend zwischen Wolfsburg, der Schweiz und Hamburg – oft ohne echtes Zuhause, manchmal von den falschen Menschen begleitet, zeitweise mit nur 100 Euro in der Tasche. Doch Aufgeben kam für ihn nie infrage – dank der Stärke, die ihm seine Großeltern mitgegeben haben. Heute erzählt Andy seine Geschichte, um anderen Mut zu machen.
Für uns das ganz persönliche Weihnachtswunder.
Hört rein!
In Folge 2 wird es philosophisch und bewegend: Wir beschäftigen uns mit freiem Willen, Sucht und Selbstbestimmung. Unser Gast Fränki erzählt, wie die Sucht ihn von der Selbst- zur Fremdbestimmtheit führte und er alles verlor. Durch Carpe Diem, Kunst und Glauben hat er seinen eigenen Willen wiederentdeckt.
Sein Weg zeigt: Gemeinsam schaffen wir mehr, und Hilfe anzunehmen ist wahre Stärke.
In der Folge "Glaube versetzt Berge" widmen wir uns dem Thema Glaube – nicht nur, um mehr über Jens und seine Arbeit zu erfahren, sondern auch über den Glauben, der Jasmin und Jens jeden Tag aufs Neue motiviert, engagiert zu arbeiten und gemeinsam für ihre Sache einzustehen. Wir blicken gemeinsam zurück auf all das, was die beiden in den vergangenen Jahren bewegt, verbunden und manchmal auch an ihre Grenzen gebracht hat.
Dieses Mal läuft die Folge etwas anders ab: Jasmin übernimmt eine Doppelrolle und ist in gewisser Weise ebenfalls Gast. Außerdem erscheint die Episode in zwei Teilen – hier hört ihr den ersten.
"Weißt du noch damals?" - Wenn man 11 Jahre gemeinsam einer Vision folgt, dann verbindet das. Und Jasmin und Jens nehmen uns auch im zweiten Teil noch einmal mit in die Essenz ihrer Arbeit. Ein kleiner Rückblick und die Frage von Reue, Trauer und ein Blick nach vorn begleitet uns in Teil 2.
In dieser Folge spricht Jürgen über Stolz als Luxus und zeigt, wie der Alltag aussieht, wenn schon zu Monatsbeginn klar ist, dass das Geld nicht für drei Mahlzeiten täglich reicht. Er spricht offen über das Thema Geld – ein Thema, über das die meisten nur ungern reden.
Altersarmut betrifft fast 3 Millionen Menschen direkt – und wohl ebenso viele emotional, wenn man sich mit den Folgen beschäftigt.
Heike ist dieses Mal bei uns zu Gast – und schnell entwickelte sich daraus ein spannendes Interview. Ihre Geschichte brachte uns dazu, immer neue Fragen zu stellen.
Manchmal gibt es im Leben Momente, die einen dazu bewegen, alles hinter sich zu lassen und neu anzufangen. Auch Heike erlebte so einen Wendepunkt: Sie beschloss, ihr gesamtes Leben aufzugeben, alle Kontakte hinter sich zu lassen und in Ägypten, wo andere Urlaub machen, ganz von vorne zu starten. Doch wo Sonne ist, ist oft auch Schatten – nach einer turbulenten Zeit entschied sich Heike schließlich, zurück nach Deutschland zu kommen.

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